SNMP LAN Control 16

 


Das SNMP LAN Control 16 bietet dem Anwender die Option, bis zu 16 digitale sowie analoge Signale zu überwachen und ihre Zustände innerhalb eines Netzwerkes über unterschiedliche Netzwerkprotokolle bereitzustellen.
Bei den zur Verfügung stehenden Protokollen handelt es sich um:

  • HTTP
  • SNMP (inklusive Traps)
  • POP3/ SMTP (Email-Benachrichtigung im Fehlerfall, POP before SMTP)
  • TCP/ UDP-Sockets

Der modulare Aufbau des Gerätes ermöglicht es, unterschiedliche Kartentypen einzusetzen, um verschiedenartige Größen detektieren zu können. Dies erlaubt dem Benutzer eine optimale Hardwarekonfiguration für die entsprechende Anwendung. Damit kann der Einsatz unterschiedlicher Geräte auf ein Minimum reduziert werden.
Derzeit werden folgende Interface-Karten angeboten:

  • Digitales Ein-/ Ausgangsmodul
  • Analoges Ein-/ Ausgangsmodul
  • Temperaturmodul
  • Hygrometermodul (Luftfeuchte)

Um den Status eines Kanals direkt am Gerät ablesen zu können, verfügt das Gerät über 16 mehrfarbige LEDs, welche vier unterschiedliche Zustände signalisieren können. Eine inaktive LED signalisiert ein nicht vorhandenes Interface. Die Zustände 'rot' oder 'orange' zeigen einen über- oder unterschrittenen Grenzwert an. Grüne LEDs signalisieren ein korrektes Signal am jeweiligen Kanal.
Zwei weitere Status-LEDs in der Frontplatte des Gerätes zeigen den Zustand der zwei redundanten Netzteile an. Durch diese wird die Ausfallsicherheit des Gerätes weiter erhöht sowie ein verlässlicher Betrieb garantiert.


Um die vielfältigen Möglichkeiten des
SNMP LAN Control 16 auf die eigenen Bedürfnisse abstimmen zu können, lässt sich das Gerät komfortabel über einen Web-Browser konfigurieren. Über die vom integrierten Web-Server bereitgestellte Benutzeroberfläche können alle Einstellungen bezüglich SNMP, Email, Grenzwerte etc. vorgenommen werden. Weiterhin befinden sich die für SNMP-Netzwerk-Managementsysteme benötigte Geräte-MIB sowie das Handbuch auf dem intergrierten Web-Server und lassen sich von dort direkt herunterladen.

SNMP Konfiguration

 

Über das Geräte-Konfigurations-Menü lassen sich alle eingebauten Interface-Karten konfigurieren. Der links abgebildete Ausschnitt zeigt die Konfigurations-Optionen der digitalen Eingangskarten. Diese erlauben es, das gewünschte Eingangssignal an zwei Pins der rückseitig angebrachten 9-poligen Sub-D-Buchse zu selektieren. Diese Option ermöglicht das Arbeiten mit Standardkabeln, ohne die Pinbelegung dieser ändern zu müssen. Für jeden Kanal lässt sich die Trap- und Email-Generierung separat einschalten. Zudem ist es möglich, die Art (Normal close [NC]; Normal open [NO]) des angeschlossenen potentialfreien Kontaktes zu beschreiben.


Zum Zwecke eines schnellen Überblickes der aktuellen Zustände - auch ohne ein Monitoring-System einsetzen zu müssen - steht die sich regelmäßig selbst aktualisierende Status-HTML-Seite zur Verfügung. Sie ist der sich auf der Gerätefront befindlichen LED-Anzeige nachempfunden.


Um das Versenden von Emails zu ermöglichen, wurde das Gerät mit einem Email-Client ausgestattet. Dieser erlaubt das Übermitteln von Status- oder Fehlermeldungen direkt an den System-Administrator. Durch die Einbindung von PBS (Pop before SMTP) ist das Versenden von Nachrichten über jeden gängigen POP3/ SMTP-Mail-Server möglich. Die Konfiguration erfolgt auch hierbei komfortabel über ein vom internen Web-Server erzeugtes HTML-Formular.
Die Email-Benachrichtigung kann für jeden Kanal ein- bzw. ausgeschaltet werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, diese Funktionalität global zu deaktivieren.